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5. Juni: Aus dem Leben einer Bethesda-Schwester (Salon Gott & die Welt)

Aus dem Leben einer Bethesda-Schwester

Man erkannte sie an ihrer Tracht und der charakteristischen Haube: die Diakonissen.
Zur Christuskirche in Kreuzberg gehörten über Jahrzehnte die Diakonissen des Krankenhauses und späteren Seniorenheims Bethesda.
Helga Winterlich ist die letzte aus der Schwesternschaft, die ihren Ruhestand in Kreuzberg verbringt. Im Salon am 5. Juni erzählt Schwester Helga aus ihrem bewegten Leben und ihrem besonderen Beruf.
Dazu wird auch Christa Friedrich, die als so genannte Verbandsschwester viele Jahre das Krankenhaus neben der Christuskirche leitete, von der spannenden Bethesda-Geschichte und ihren eigenen Lebenserfahrungen berichten. Herzliche Einladung!

Mittwoch | 5. Juni 2019 | 19:30 Uhr

Christuskirche Kreuzberg | www.emk-kreuzberg.de
10967 Berlin | Dieffenbachstr.39 | Hinterhaus
Salon Gott & die Welt

 

L B5. Juni: Aus dem Leben einer Bethesda-Schwester (Salon Gott & die Welt)

Unsere Osternpläne

Am Karfreitag um 11 Uhr findet ein Gottesdienst mit Abendmahl statt und am Ostersonntag treffen wir uns bereits um 9:30 Uhr für das Osterfrühstück. Danach folgt um 11 Uhr der Osterfestgottesdienst mit Kindergottesdienst.
Bitte bringt eine Blume pro Person mit!

L BUnsere Osternpläne

„Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.“

 Spr. 16,24 – Monatsspruch Juni 2019

Johann Peter Hebel, ein Volksdichter aus dem 18. Jahrhundert, hat die folgende Geschichte erzählt:
Da trifft ein Bauer den Herrn Schulmeister. „Ist es etwa ihr Ernst, Schulmeister, was ihr gestern den Kindern in der Schule erklärt habt: Wenn dich jemand schlägt auf deine rechte Backe, dem biete die andere auch dar?“ Der Herr Schulmeister sagt: „Ich kann nichts davon- und nichts dazutun. Es steht nun mal so im Evangelium.“ Also gab ihm der Bauer eine Ohrfeige und eine zweite auch, denn er hatte schon lange einen Verdruss auf ihn. Indem reitet in einer Entfernung ein Edelmann vorbei und sein Jäger. „Schau doch, Joseph, was die zwei dort miteinander haben.“ Als der Joseph kommt, gibt der Schulmeister, der ein starker Mann war, dem Bauern auch zwei Ohrfeigen und sagt: „Es steht auch geschrieben: Mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch wieder gemessen werden, und man wird euch noch dazugeben.“ Und zu dem letzten Sprüchlein gab er ihm noch ein halbes Dutzend Ohrfeigen drein. Da kam der Joseph zu seinem Herrn zurück und sagte: „Es hat nichts zu bedeuten, gnädiger Herr; sie legen einander nur die Heilige Schrift aus.“

Die Geschichte beschreibt auf lustige Weise, wovon wir ein trauriges Lied singen können: immer wieder werden Worte der Bibel und Argumente des Glaubens missbraucht, zu Ohrfeigen gemacht, oft sogar zu Waffen, mit denen man andere bekämpft und bekriegt.

„Es hat nichts zu bedeuten; sie legen einander nur die Heilige Schrift aus.“…

Wie lege ich anderen eine Wahrheit aus, von der ich überzeugt bin?

Wie diskutiere ich, wenn ich hinter einer Sache stehe: mit schlagenden Argumenten? Mit Worten, die wie Backpfeifen sind, die verletzen, abgrenzen, totschlagen? Auch in den politischen Auseinandersetzungen unserer Zeit erleben wir ja eine Verrohung der Sprache und der Sitten. Da geht es schon lange nicht mehr darum, im Abwägen verschiedener Meinungen die besten und die überzeugendsten Argumente herauszuarbeiten. Meist geht es nur noch um den medienwirksamen Schlag-Abtausch, um die Schlag-Zeile und das Schlag-Wort. Haben wir keinen Nerv mehr für die leiseren Töne, für die differenzierten Wahrheiten, die oft mühsamer zu erklären und zu verstehen sind? Max Frisch schrieb: Man kann die Wahrheit einem anderen um die Ohren hauen wie einen nassen Lappen. Man kann sie ihm aber auch hinhalten und ihm hineinhelfen, wie in einen Mantel, der wärmt.

Schön wär‘s, wenn wir mit unseren Worten und Argumenten so umgehen würden: einander hineinhelfen wie in einen Mantel, der wärmt.
 Thomas Steinbacher

 

L B„Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.“

14. April: Ohrenkino „Ostergeschichte“

Das Ohrenkino präsentiert…
Am 14. April hören wir zusammen Anselm Grüns „Ostergeschichte“ vom
Einzug in Jerusalem, dem letzten Abendmahl, Jesu Kreuzigung und seiner
Auferstehung.

Vorschau
Am 19. Mai begeben wir uns mit dem kleinen Ich-bin-Ich auf die Suche
nach sich selbst und hören danach eine weitere Geschichte von Mira Lobe.

L B14. April: Ohrenkino „Ostergeschichte“