Allgemein

Spende für „Ein Kreuz für Kreuzberg“

Seit 114 Jahren gehört die Christuskirche zum Graefe-Kiez am Kreuzberger Hohenstaufenplatz. Sie ist Heimat für eine kleine, aber lebendige Gemeinde und bietet ein Dach für Begegnungen, Initiativen, Kultur und Musik – für viele im Kiez.

2020 muss das Turmdach mit dem Kreuz denkmalgerecht saniert werden, ebenso wie eine Engelfigur.

Das kostet 220.000 Euro und übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten. Deshalb bitten wir um Ihre finanzielle Unterstützung.

Evangelisch-methodistische Kirche Christuskirche Kreuzberg
Stichwort: Ein Kreuz für Kreuzberg
IBAN: DE08 3506 0190 1570 3570 14
BIC: GENODED1DKD1

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte Name und Anschrift an.

Ohne Turm, Engel und Kreuz ist Kreuzberg nur berg.

L BSpende für „Ein Kreuz für Kreuzberg“

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wir mussten schon ein bisschen schlucken – meine Frau und ich -, als uns unsere drei Kinder unabhängig voneinander mitteilten, dass sie in diesem Jahr Heilig Abend erstmals ohne uns feiern werden. Na ja, sie sind ja auch längst erwachsen…
Familie – das spielt an Weihnachten eine größere Rolle als sonst. Auch wenn viele von uns erwachsene Kinder haben, als Singles oder in Patchwork-Familien leben – die tiefe Sehnsucht nach Kindheit, Geborgenheit und heiler Familie…, an Weihnachten soll sie sich erfüllen. Hängt das vielleicht auch mit einem Bild von der Heiligen Familie zusammen, wie es ganz klassisch auf dem Titelblatt des Gemeindebriefs abgebildet ist? Vater, Mutter und Kind in trauter Innigkeit miteinander verbunden… Die Heilige Familie als heile Familie?
Dabei ging es bei der Geburt von Jesus ja doch alles andere als heil, innig und familiär zu. Die Vaterschaft des Neugeborenen war ungeklärt, das Baby musste in einer Notunterkunft entbunden werden und schon kurz nach der Geburt war die kleine Familie wegen politischer Verfolgung auf der Flucht nach Ägypten. Die ersten Gratulanten waren Hirten; die gehörten damals zum Prekariat. Und die ausländischen Astrologen, die kurz darauf auftauchten, brachten zwar wertvolle Geschenke, aber das „Fest der Familie“ konnte man spätestens mit diesem unangemeldeten Besuch aus der großen weiten Welt vergessen.
Was sagt uns das? Vielleicht täte es unseren Weihnachtsfeiern gut, wenn wir ein bisschen runterkommen würden von unseren überspannten Erwartungen, von unserem Perfektionismus, von unserem engen Blick auf die eigene Familie… Die frohe Botschaft lautet: Gott kommt zur Welt, so wie sie ist. Auch in eure Familie, so wie sie ist. Fürchtet euch nicht – auch nicht vor Weihnachten! Schließt euch nicht in eure Familien-Weihnacht ein, sondern feiert mit anderen, zum Beispiel mit Menschen, die sonst einsam wären.
Faszinierend, weil zutiefst christlich finde ich in dieser Hinsicht die Initiative von rbb und nebenan.de: Wir weihnachten. In der Einladung heißt es:
„Etwa 2,5 Millionen Deutsche verbringen den 24. Dezember laut Gesellschaft für Konsumforschung allein. Besonders in der Weihnachtszeit sehnen sich viele nach Gesellschaft. Doch nicht jeder hat Familie oder Freunde in der Nähe. Warum also nicht Weihnachten mit den Menschen verbringen, die uns räumlich ganz nahe sind? Machen Sie mit – als Gastgeber*in oder Gast – und machen Sie anderen das wohl schönste Geschenk: Zusammensein.“


In diesem Sinne: eine fröhliche Wir-Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr
wünscht
Thomas Steinbacher

L BLiebe Leserin, lieber Leser,

30. November: Adventsbasar

Am Samstag vor dem 1. Advent wird im Graefekiez wieder die Adventszeit eingeläutet. Gemeinsam mit dem Haus Bethesda bietet die Christuskirche traditionell ein stimmungsvolles Programm für alt und jung – draußen und drinnen: Handarbeiten, Tombola, Kulinarisches, Kaffee und Kuchen, Punsch und Wurst, Bläsermusik und Schottische Dudelsack-Band, Kinderprogramm und Weihnachtslieder. Herzliche Einladung!

 

 

Die Veranstaltungsdetails findest du auch auf facebook und nebenan.

 

 

 

L B30. November: Adventsbasar

20. November: Glaube. Liebe. Revolution. (Salon Gott & die Welt)

Als Kerzen und Gebete die Welt veränderten

Vor 30 Jahren, im Herbst 1989 strömten Christen und Nichtchristen in der DDR zu Friedensgebeten in die Kirchen und anschließend zu gewaltfreien Demonstrationen auf die Straßen vieler Städte.
Nach wenigen Wochen streckte die SED-Diktatur ihre Waffen. Die Mauer fiel, die Ära des Kalten Krieges ging zuende.
Der methodistische Theologe Thomas Roscher hat anhand der Friedensgebete Plauen/Vogtland untersucht, wie die Kirchen in diesen Monaten der friedlichen Revolution zu „Oasen der Wahrheit“ wurden und Menschen ermutigten, sich aus Angst und Repression zu befreien. Im Salon Gott & die Welt kommen wir mit Thomas Roscher ins Gespräch über die Friedensgebete, die Friedliche Revolution und über das, was davon für heute zu lernen ist.

Mittwoch | 20.11.2019 | 19:30 Uhr

Christuskirche Kreuzberg | www.emk-kreuzberg.de
10967 Berlin | Dieffenbachstr.39 | Hinterhaus
Salon Gott & die Welt

L B20. November: Glaube. Liebe. Revolution. (Salon Gott & die Welt)